Home Staging: Warum möblierte Räume schneller verkaufen
Home Staging – das gezielte Herrichten einer Immobilie für den Verkauf – ist in Deutschland längst kein Nischenthema mehr. Wie viel es ausmacht, zeigt ein Haus in der Loosstraße in Lingen: Drei bis vier Wochen stand es unmöbliert am Markt, ohne passenden Käufer. Nach dem Möblieren war der Käufer in der ersten Woche da. Er sagte uns, er habe sich direkt in das möblierte Wohnzimmer verliebt.

Warum leere Räume ein Nachteil sind
Ohne Möbel fehlt Interessenten der Maßstab: Räume wirken kleiner, kahler und weniger einladend. Mängel fallen stärker auf, Potenziale bleiben unsichtbar. Home Staging gibt jedem Raum eine klare Funktion und hilft Käufern, sich ihr künftiges Zuhause vorzustellen.
Der erste Eindruck entsteht online
Die meisten Kaufinteressenten entscheiden anhand der Fotos, ob sie überhaupt einen Besichtigungstermin vereinbaren. Ansprechend inszenierte Bilder erzeugen mehr Anfragen – und mehr Anfragen bedeuten mehr Verhandlungsspielraum.
Virtuell oder real
Beim virtuellen Home Staging werden leere Räume digital möbliert – schnell und günstig für die Online-Präsentation. Reales Home Staging möbliert vor Ort und wirkt auch bei der Besichtigung. Häufig ist eine Kombination beider Varianten sinnvoll.
Rechnet sich das?
Für Verkäufer bei Körte Immobilien stellt sich die Frage nicht: Bei einem Verkaufsauftrag möblieren wir leerstehende Immobilien ohne Zusatzkosten. Ist die Immobilie noch eingerichtet, muss sie vorher geräumt werden – dafür arbeiten wir mit einer Entrümpelungsfirma zusammen, die ihre Leistung selbst berechnet. Was Home Staging bringt, zeigt sich vor allem an der Vermarktungsdauer: Räume mit Möbeln bekommen mehr Anfragen, und mehr Anfragen bedeuten mehr Spielraum beim Preis.
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